Italiens neues Hochhaus

Holz küsst den Himmel Jesolos


Italiens neues Hochhaus:

Italienisches Eis, Pasta al dente und Rotwein tauchen bei manchen in den Köpfen auf, wenn wir an das italienische „Jesolo“ denken.

Soll der Urlaubsort jetzt für etwas anderes bekannt werden?

Europas größtes Holzhochhaus

„Cross Lam Tower“ heißt das 47 Meter hohe Gebäude, das bis Sommer 2019 vor der Piazza Trieste in der Badeortschaft Jesolo entstehen soll. Laut italienischen Medien sollen die Bauarbeiten für das innovative Haus – das übrigens modernsten Umweltstandards entspricht – im Februar 2019 begonnen haben.

Man rechnet damit, alle drei Tage eine Etage zu montieren. Der Entwurf stammt von DEMOGO aus Treviso, der Holzbau liegt in Händen von BOREAN in Pordenone.

Rund zehn Millionen Euro solle das zwölfstöckige Hochhaus inklusive Solaranlagen kosten. Entworfen wurde es von einem Architektenbüro aus Treviso. Insgesamt werden 105 Tonnen Holz für die Errichtung von 28 Wohnungen verwendet. Die Hälfte der Wohnungen wurde bereits verkauft.

Entwicklung des Holzbaus

Dieses Bauvorhaben zeuge von einer generell positiven Entwicklung des Holzbaus in Italien. Emanuele Orsini, Präsident des Fachverbands Federlegno Arredo, ist überzeugt:

„Der emotionale Wendepunkt geschah beim Erdbeben in L’Aquila im Jahr 2009. Ab da verstand man, dass Holz das am besten geeignetste Baumaterial ist.“

Bedeutung von Holz

Holz in der Bauwirtschaft gewinnt auch in Italien immer mehr an Bedeutung. Nach Angaben des Fachverbands Federlegno Arredo wächst die Nachfrage nach Holz in der italienischen Bauwirtschaft um circa 7% pro Jahr. Italien ist nach Deutschland, Schweden und Großbritannien das europäische Land mit den meisten Gebäuden aus Holz.

Entwürfe und Information zum „Cross Lam Tower“